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Baklava - Das bekannteste Gebäck der Türkei

Dieses sehr süße türkische Gebäck findet man an so gut wie jedem Hotelbuffet, im Restaurant und auch bei den Süßwaren-Händlern auf dem Basar. Und das nicht ohne Grund, denn Baklava ist in der Türkei eine populäre und vor allem sehr leckere Süßspeise.



Baklava ist ein in Zuckersirup eingelegtes Blätter- oder Filoteig-Gebäck, welches mit Pistazien oder anderen Nüssen, wie Hasel- oder Walnüssen, gefüllt wird. Dazu wird der hauchdünne Teig mit geschmolzener Butter bestrichen und abwechselnd mit den gehackten Nüssen aufgeschichtet. Je nach Belieben wird das ganze dann in Rauten oder Rechtecke geschnitten. Es gibt auch Variationen, die von Hand gefaltet werden. Anschließend wird alles im Ofen gebacken. Nach dem Backen wird das Baklava mit einem Zuckersirup übergossen und man lässt es ruhen.



Die Geschichte des Baklava geht bis in die antike Zeit zurück, wo bereits erste Rezepte auftauchten, die der heutigen Süßspeise doch sehr ähneln. In den späteren Jahrhunderten verbreitete sich dieses Gebäck durch das osmanische Reich im gesamten Mittelmeer-Raum. Durch die weite Verbreitung sind einige Variationen entstanden, die sich je nach Kultur in ihrer Füllung und auch im Sirup unterscheiden.



Das beste Baklava in der Türkei soll es in Gaziantep geben. Dies liegt daran, dass in dieser Region die begehrten Antep-Pistazien angebaut werden, welche Hauptbestandteil des Gebäcks sind. Sie sollen dem Baklava den einzigartigen Geschmack verleihen.



Aber auch in den anderen Regionen der Türkei findet man überall sehr leckeres Baklava, die Herstellung und der Verzehr haben schließlich im ganzen Land eine lange Tradition. Daher sollte man im Urlaub unbedingt welchen probieren. Am besten schmeckt Baklava zu Cay-Tee oder türkischem Mokka.

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