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Der türkische Basar

Wer im Urlaub shoppen möchte, der ist in der Türkei goldrichtig. Überall findet man Basare oder Einkaufsmeilen, an denen Händler an ihren offenen Ständen die verschiedensten und buntgemischten Waren anbieten. Doch die Basare und Märkte sind keine Erfindung des immer weiter steigenden Tourismus in der Türkei. Sie haben nämlich eine viel längere Tradition.



Der Name Basar (türkisch pazar) leitet sich aus der persischen Sprache ab und bedeutet dort "Markt". Er zeichnet sich durch eine Aneinanderreihung von Geschäften und Ständen aus, die Waren der selben Kategorie anbieten (z.B. Kleidung, Süßigkeiten oder Gewürze). So kann man gut sortierte Basare durchaus nach ihren Warenangeboten einteilen. Diese Form der Handelsplätze ist schon seit Jahrhunderten in den orientalisch geprägten Ländern verbreitet. Kleinere Basare hingegen sind meist bunt durchmischt und viele Händler bieten dort mehrere Warengruppen gleichzeitig an.



Im Gegensatz zu Supermärkten und normalen Geschäften sind die Preise nicht festgelegt. Das bedeutet das Käufer und Verkäufer im Regelfall um den Preis der Ware verhandeln. Festpreise gelten wenn meist nur für Lebensmittel und Gewürze. Man kann sagen, dass das Feilschen auf dem Markt einfach zur dortigen Kultur gehört und es deshalb gerne praktiziert wird. Tipps und Ratschläge zum richtigen Verhandeln auf dem Basar gibt es hier


Der Besuch auf einem Basar sollte zum Pflichtprogramm im Urlaub gehören. Im bunten Farbenmeer der Süßigkeiten, Lampen, Gewürze, Kleidungsstücke und Teppiche sollte jeder fündig werden. Aber auch Urlaub-Souvenirs wie Anhänger, Porzellan, Kühlschrankmagnete oder kleine Nachbildungen berühmter Sehenswürdigkeiten sind überall im Angebot. Gute Basare bieten ihren Besuchern sogar gelegentlich Kunsthandwerk der verschiedensten Art an.



Größere Basare finden meist nur an bestimmten Tagen in der Woche statt, kleinere Märkte haben in den Tourismus-Regionen so gut wie jeden Tag geöffnet. Bei Interesse kann man die Örtlichkeiten an der Hotel-Rezeption erfragen. Weitere Informationen können zudem die Reiseführer vor Ort geben, sie kennen sich meist sehr gut aus.


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