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Geld abheben in der Türkei - Tipps und Erfahrungen

Wer in der Türkei seinen Urlaub verbringt, möchte sich dort natürlich auch mal etwas gönnen. Um sich den Shopping-Trip oder Restaurant-Besuch leisten zu können, benötigt man deshalb ein geeignetes Zahlungsmittel. In den Urlaubs-Regionen wird neben der Landeswährung Lira auch Euro akzeptiert. -> Mehr Infos zur türkischen Lira gibt es hier <-

In größeren Geschäften oder internationalen Ketten kann man auch bargeldlos per Karte zahlen. Auf dem Basar hingegen wird meist nur Bargeld akzeptiert.


So stellt sich also die Frage, wie man die Reisekasse am besten führt. Natürlich kann man das gesamte Geld für den Urlaub einfach in Bar mitführen, dies bringt jedoch ein gewisses Diebstahl- und Verlustrisiko mit sich. Zudem müsste man vor Ort bei Bedarf noch in die Landeswährung tauschen. Deshalb ist es unserer Meinung nach die beste Option, nur einen Teil Bargeld mit sich zu führen und den Rest vor Ort am Geldautomaten abzuheben. Dies ist mit einer EC- oder Kreditkarte an so gut wie jedem Geldautomaten in der Türkei möglich. Es ist lediglich darauf zu achten, dass die Karte entweder VISA, Mastercard, V-Pay oder Maestro unterstützt. Auszahlen lassen kann man sich neben der Lira oft auch Euro oder Dollar.


Geldautomaten zum Geld abheben in der Türkei

Die Bedienung der Geldautomaten ist im Regelfall auch kein Problem, da viele neben der türkischen Sprache auch Deutsch und Englisch anbieten. Die Menüführung erfolgt dann genauso einfach wie in Deutschland.


Einziger Unterschied: Als Kunde einer ausländischen Bank wird man gefragt, ob der Betrag in Euro oder in Lira verrechnet werden soll. Diese "Wechselkurs-Falle" nennt sich Dynamic Currency Conversion. Die Verrechnung in Euro scheint auf den ersten Blick attraktiv. Die Automatenbetreiber erheben für die direkte Umrechnung jedoch zusätzliche Gebühren oder rechnen den Betrag zu einem schlechten Wechselkurs um. Deshalb sollte die Abrechnung der Abbuchung immer in Lira erfolgen. Dann übernimmt die Hausbank oder der Kartenanbieter die Umrechnung selbst zu einem besseren Kurs.


Möchte man in der Türkei die eigene EC-Karte nutzen, sollte man sich vorher bei der Bank über die Gebühren informieren, da bei Abbuchungen oder Zahlungen per EC-Karte je Vorgang oft eine Verwaltungsgebühr von mehreren Euro verrechnet wird. Hebt man im Urlaub öfter Geld ab, kann dies dann durchaus zu einer teuren Angelegenheit werden. Zudem muss man sich bei der Bank vergewissern, dass die Karte für Zahlungen in der Türkei freigegeben ist.


Eine bessere und einfachere Option zur EC-Karte stellt daher die Kreditkarte dar. Denn bei ihrer Nutzung wird immer zum aktuellen Wechselkurs abgerechnet. Zudem ist die Akzeptanz als Zahlungsmittel sehr gut verbreitet. Aber auch hier sollte man aufpassen. Oft gibt es eine jährliche Grundgebühr und es werden 1-4% Auslandseinsatzentgelt pro Abbuchung oder Zahlung erhoben. Diese Gebühren können unter Umständen günstiger als die einer EC-Karte sein, trotzdem verursachen sie noch Nebenkosten. Es gibt jedoch einige Anbieter, die auf Jahresgebühren und Auslandsentgelte verzichten und sogenannte "Reise-Kreditkarten" anbieten.


Die türkische Lira

Unsere Empfehlung für die nächste Türkei-Reise ist die Visa-Kreditkarte von Barclaycard. Diese ist nämlich ohne eine Anmelde- und Jahresgebühr erhältlich. Im Gegensatz zu vielen anderen Kreditkarten-Anbietern erhebt Barclaycard mit dieser Karte im Ausland zudem keine Zusatzgebühren. Dies gilt sowohl für Bargeld-Abbuchungen als auch für bargeldlose Zahlungen in Fremdwährung.


Ein neues Girokonto muss auch nicht eingerichtet werden, denn der Kontostand der Kreditkarte kann ganz einfach mit dem eigenen Girokonto erhöht oder ausgeglichen werden kann.

Habt ihr Interesse an der Visa-Kreditkarte von Barclaycard? Nachfolgend gelangt ihr zum Anbieter, wo ihr die Reise-Kreditkarte für den nächsten Türkei-Urlaub bestellen könnt



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