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Der Besuch einer Moschee in der Türkei

Der größte Teil der türkischen Bevölkerung sind Muslime. Dementsprechend findet man so gut wie überall da, wo Menschen wohnen, eine Moschee. Diese kann je nach Größe der Ortschaft eher klein und schlicht ( z.B. abgelegene Dorfe) bis riesig und prunkvoll (Großstädte) sein. Schnell fragt man sich dann natürlich, wie so eine Moschee von innen aussieht.



Wer so ein islamisches Gotteshaus besichtigen möchte, kann dies im nächsten Türkei-Urlaub tun, denn in der Türkei stehen die Moscheen jedem interessierten Menschen, somit auch Nicht-Muslimen, offen. Die Besichtigung ist im Regelfall kostenlos. Plant man den Besuch einer Moschee, sollte aber daran gedacht werden, dass der Eintritt für Touristen meistens nur außerhalb der offiziellen täglichen Gebetszeiten und dem großen Freitagsgebet möglich ist. Aus Respekt vor der Religion und den gläubigen Gastgebern sollte man beim Eintritt in das Gotteshaus jedoch einige Regeln beachten. Denn was für uns ein touristisches Ziel ist, stellt für andere einen Ort für Heiligkeit und Gebet dar:

  • Vor dem Betreten der Moschee werden die Schuhe ausgezogen

  • Frauen bedecken in den meisten Moscheen Kopf und Schultern mit einem Kopftuch (kann häufig vor Ort ausgeliehen werden, ansonsten eigenes mitbringen)

  • Es sollte vorzugsweise angemessene Kleidung getragen werden (keine extrem kurzen Hosen oder Shorts)

  • Ruhiges Verhalten und angemessene Lautstärke beim Reden sind obligatorisch

  • Nicht direkt an Betenden vorbeilaufen, dies stört sie, sodass sie ihr Gebet unwirksam ist und sie neu anfangen müssen

  • Nur fotografieren, wenn dies gestattet ist, dabei bitte auf die Privatsphäre der Gläubigen achten


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