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Der Besuch auf dem türkischen Basar

Zu einem guten Türkei-Urlaub gehört natürlich auch der Besuch eines türkischen Basars. Gerade in den touristisch gut erschlossenen Gegenden gibt es so gut wie überall diese Märkte, an denen die Händler bunt gemischte Waren zu günstigen Preisen anbieten.



Ob Kleidung, orientalische Dekorationen, Gewürze, Süßigkeiten oder Souvenirs, auf dem Basar wird jeder fündig. Schließlich will man ja nicht ohne ein Urlaubs-Mitbringsel nach Hause kommen.



Wer einen großen Basar besuchen will, kann sich im Hotel nach dem Ort sowie den Tagen informieren, an welchen er dort stattfindet. Denn je nach Region gibt es größere Märkte nur einmal die Woche, in großen Städten oft sogar jeden Tag.

Ansonsten sind überall in den touristischen Zentren kleine Basare und Marktstraßen verteilt, die in der Urlaubs-Saison so gut wie jeden Tag geöffnet haben.



Feste Preise sind meist nur bei Lebensmitteln festgelegt, die Preise für andere Waren wie Kleidung oder Souvenirs sind offen und müssen erfragt und ausgehandelt werden. Das Handeln und Feilschen hat in der Türkei nämlich Tradition und erfreut sich großer Beliebtheit.


Vor dem Besuch auf dem Basar sollte man sich mit Bargeld eindecken, da meist nur dieses akzeptiert wird. In den touristisch gut erschlossenen Orten sieht der Händler gerne Euro, wobei es in Lira aufgrund der Wechselkurse die besseren Preise gibt. In ländlicheren Regionen bietet sich eher nur die Lira als Zahlungsmittel an.


Will man sich erstmal auf dem Basar umschauen, muss man sich nicht wundern, wenn man von den Händlern angesprochen wird, um sich die Ware anzusehen. Und hier ist auch der wichtigste Punkt: Freundlichkeit. Hat man kein Interesse, kann man dies mit einem netten "Nein Danke" oder "No Thanks" verdeutlichen. Denn wie man in den Wald hineinruft, so schallt es schließlich auch wieder heraus. Es empfiehlt sich das Tragen einer Sonnenbrille, so sehen die Händler im Vorbeigehen nicht euren Blick und sprechen euch im Regelfall weniger an.



Besteht Interesse an einer Ware ist es am sinnvollsten, den Preis zu erfragen. Selbst sollte man keinen ersten Preisvorschlag machen, diesen wird man mit Sicherheit immer zum eigenen Nachteil zu hoch ansetzen. Der vom Händler genannte Preis dient dann als Grundlage zum Handeln, sollte nach der Preisnennung immer noch Interesse da sein. Zum Handeln sollte man dann als Gegenangebot etwa 1/3 des genannten Preises ansetzen. Meist trifft man sich dann in der goldenen Mitte und beide Seiten sind zufrieden. Sollte man mit dem Handel gar nicht einverstanden sein, verabschiedet man sich freundlich und entfernt sich langsam. Mit etwas Glück rufen die Händler dann nämlich mit einem besseren Angebot nach, um ihren Kunden nicht zu verlieren.


Manchmal kann es auch eine gute Taktik sein, dem Gegenüber zu vermitteln, dass man leider nicht mehr Geld für den Kauf zur Verfügung hat. Einige Verkäufer geben sich dann mit dem vorgeschlagenen Preis zufrieden.

Wichtig ist, beim Handeln ruhig und gelassen zu bleiben. Merkt der Verkäufer, dass man eine Ware unbedingt haben will, kann er dies beim Feilschen natürlich zu seinem Gunsten nutzen. Da Sympathie beim Handel ebenso ein großer Faktor ist, sollte man immer höflich und freundlich bleiben. Dies gilt aber natürlich für beide Seiten. Fühlt man sich unwohl oder wird man bedrängt, sollte man das Gespräch freundlich abbrechen und weitergehen.


Bei größeren Käufen kann das Verkaufsgespräch durchaus etwas länger und geselliger werden. Oft entwickelt sich daraus ein interessanter Small-Talk. Manchmal wird man dann sogar vor Ort auf einen kleinen Tee eingeladen. Diese Geselligkeit gehört zur türkischen Kultur und sollte gerne angenommen werden.



Bedenke, dass der Handel um den Preis nur für Waren an den offenen Basar-Ständen gilt. In einem normalen Supermarkt, Bekleidungsgeschäft oder Einkaufszentrum sind alle Preise wie bei uns in Deutschland festgelegt.


Zum erfolgreichen Handeln auf dem türkischen Markt gehört natürlich auch noch etwas Erfahrung und Empathie. Hält man sich jedoch an die genannten Tipps, kann der nächste Besuch eines Basars durchaus gut verlaufen.

Wer auf dem türkischen Basar mit Lira bezahlen möchte, muss diese natürlich erst gegen Euro tauschen. Alternativ empfehlen wir die Abhebung von Lira am Geldautomaten. Dafür empfehlen wir euch die 1plus Visacard der Santander-Bank, welche ohne eine zu entrichtende Jahresgebühr erhältlich ist. Mit ihr kann man zudem weltweit gebührenfrei Bargeld abheben. Somit entfallen zusätzliche Kosten durch Abhebungsgebühren im Ausland.


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